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Die Gehaltsverhandlung

Gehaltsfragen im Vorstellungsgespräch: Auf Anhieb punkten

Die Gehaltsverhandlung in einem Vorstellungsgespräch steht meist am Ende eines längeren intensiven Austauschs und erfordert noch einmal die gesamte Konzentration des Bewerbers. Da es sich um einen Jobwechsel beziehungsweise um einen Berufseinstieg handelt, ist hier ein größerer Verhandlungsspielraum zum momentanen Gehalt möglich. Das gilt allerdings nicht für Aspiranten, die sich aus der Arbeitslosigkeit heraus bewerben.

Der positive Verlauf des Vorstellungsgesprächs bietet die beste Grundlage für eine angemessene Gehaltsforderung. Grundsätzlich gilt für Berufseinsteiger: Je höher die Qualifikation, desto besser sind die Verhandlungschancen für ein gutes Einstiegsgehalt. Für alle akademischen Berufseinsteiger, die keine persönlichen Vergleichswerte besitzen, ist eine gründliche Recherche unerlässlich. Einstiegsgehälter fallen bei Jungakademikern je nach Fachrichtung und Abschluss sehr unterschiedlich aus. Aktuelle Übersichten über durchschnittliche Jahresgehälter finden Sie zum Beispiel in den renommierten, großen Wirtschaftsmagazinen oder im Internet. Vergütungen für Auszubildende und auch Gehälter für Trainees sind in aller Regel tariflich festgeschrieben. Selbst mit dem größten Verhandlungsgeschick erhalten Sie keinen Cent mehr als Ihre Mitbewerber. Erkundigen Sie sich vorher, was Sie in diesem Ausbildungsbetrieb oder als Trainee bei dieser Firma erwarten können!

Argumente sind ein guter Abschluss, berufsbezogene Praktika beziehungsweise Berufserfahrung, Zusatzqualifikationen, Auslandsaufenthalte, Sprachkenntnisse und ähnliche Besonderheiten.

Die eigenen Vorstellungen sollten immer mit einer finanziellen Ober- und Untergrenze angegeben werden. Ist der Personalverantwortliche sofort damit einverstanden, bedeutet das wahrscheinlich, dass er den Posten höher dotiert hätte. In diesem Fall gilt es schnell zu reagieren. Der Bewerber kann nun versuchen, bei den Verhandlungen über Zusatzleistungen, das Gehalt noch etwas »nachzubessern«.

Bei einem Jobwechsel fällt häufig die Frage nach dem aktuellen Gehalt. Sie ist nur dann gerechtfertigt, wenn der künftige Arbeitgeber daraus Schlüsse über Verantwortungs- und Aufgabenbereich des Bewerbers schließen kann. Ist eine Antwort nicht zu vermeiden, legt man mit einer eher vagen Aussage (»Mein Jahresgehalt liegt etwa bei ...«, oder »Das Gehalt liegt über dem üblichen Mittel...«) zumindest nicht gleich alle Karten offen auf den Tisch.

Eine geschickte Verhandlungsführung im Gehaltspoker ist übrigens immer eine zusätzliche Empfehlung für Anwärter auf eine verantwortliche Position. Hier sind diese Eigenschaften im Umgang mit wichtigen Kunden und Geschäftspartnern auch gefragt ist. Zum guten Ruf des Unternehmens in der Branche tragen Mitarbeiter mit Verhandlungsgeschick ebenfalls bei. So zahlt sich eine überlegte, strategisch gute Gehaltsverhandlung mehrfach aus.

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