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Probezeit

Job ade: Die schlimmsten Fehler

Nehmen Sie Ihre Probezeit ernst. Auch Verhaltensweisen, die bei einem fest angestellten und langjährigen Mitarbeiter eventuell toleriert würden, sind für Sie auf jeden Fall tabu. Wenn Sie gegen eine der folgenden Regeln verstoßen, kann dies unangenehme Folgen haben, und schlimmstenfalls dazu führen, dass Sie nicht fest angestellt werden:

  • Schlechte Arbeitsleistung
    Nehmen Sie Ihre Aufgaben sehr ernst. Auch kleine und vielleicht unbedeutende Aufträge können genau benotet werden oder als Test dienen, ob man Ihnen auch verantwortungsvolle, größere Aufgaben übertragen kann. Konzentrieren Sie sich daher voll auf jede neue Tätigkeit und zeigen Sie Leistungsbereitschaft und Engagement.

  • Unpünktlichkeit
    Wenn Sie Mal zu spät kommen, verschlafen oder sogar einen Termin verpatzen, wird man Ihnen sicher noch verzeihen. Aber nur dann, wenn es nicht zur Gewohnheit wird, denn Pünktlichkeit gehört zu den wichtigsten Arbeitstugenden. Achten Sie genau so akribisch auf vereinbarte Abgabetermine für Ihre Arbeiten. Sollten Sie absehen können, dass Sie für eine Arbeit oder ein Projekt länger benötigen, so informieren Sie den Verantwortlichen frühzeitig und stimmen einen neuen Termin ab. Nichts haftet Ihnen mehr an, als wenn Sie von Ihren Vorgesetzten an Termine oder Ergebnisse erinnert werden müssen.

  • Kritik und Besserwisserei
    Konstruktive Verbesserungsvorschläge sind eigentlich immer willkommen. Angebrachte und richtig vorgetragene Kritik sind zwar nicht verboten, aber halten Sie sich besser mit Äußerungen zurück. Vorgesetze und Kollegen schätzen allzu offenherzige Kritik eines Neuen nicht. Sie sind womöglich nicht der erste, dem etwas ein- oder aufgefallen wäre. Warten Sie lieber ab. Und vor allem glauben Sie nicht, Sie wüssten alles besser und müssten alles und jeden gleich umkrempeln.

  • Dienstwege ignorieren
    Halten Sie besonders in der Anfangsphase stets den offiziellen und korrekten Dienstweg ein. Erkundigen Sie sich daher nach den Zuständigkeiten in Ihrem Umfeld und halten Sie sich daran. Auch wenn Sie mit dem einen oder anderen Kollegen inzwischen schon besser zurecht kommen als mit dem eigentlich Zuständigen.

  • Zu viel Tuchfühlung
    Kontaktfreudigen Menschen fällt das Kennenlernen anderer meistens recht leicht. Das macht das Einleben in eine neue Umgebung unkomplizierter. Aber Ihre privaten Interessen sollten Sie doch lieber in Ihrer Freizeit verfolgen. Auch wenn das Berufsumfeld ein klassischer »Beziehungsmarkt« ist, sollten Sie Liebschaften und Flirterei am neuen Arbeitsplatz besser vermeiden – gerade zu Anfang.

  • Fehlzeiten und Urlaubswünsche
    Eine heftige Grippe kann jeden Mal treffen. Dafür wird Ihr Chef trotz Personalenpässen Verständnis entgegen bringen. Sich aber wegen Kleinigkeiten krank zu melden, können Sie sich in der Probezeit nicht wirklich leisten. Ebenso fällt ein zu pünktliches Arbeiten nach der Stechuhr nicht nur Kollegen unangenehm auf. Zeigen Sie auch zeitlich Engagement, besonders wenn Sie in der Lernphase sind. Urlaubswünsche in der Probezeit sollten Sie vermeiden und nur anmelden, wenn es sehr triftige Gründe dafür gibt.

  • Lockeres Mundwerk
    Die Regel gilt eigentlich immer, aber in der Probezeit ist sie womöglich die wichtigste: Viel hören, viel sehen, wenig sagen! Mit diesem Vorsatz beobachten Sie Ihre neue Umgebung am besten und erfahren fast alles. Hören Sie genau hin. Wie sprechen die anderen Kollegen mit- und übereinander? Wer kann mit wem? Tratsch hören, kann man nicht immer vermeiden, aber halten Sie sich selbst mit jeglichen Äußerungen zurück. Private Details sollten auch privat bleiben!

  • Arroganz
    Überfliegerei und Arroganz führen Sie im Arbeitsleben mit großer Sicherheit ins Abseits. Egal in welcher Position Sie beginnen, respektieren Sie jeden Kollegen in gleicher Weise. Machen Sie einen positiven, zugewandten Eindruck, zahlt sich dies in späterer Fürsprache für Sie aus.

  • Keine Fehler zugeben
    Wenn Ihnen Fehler unterlaufen sind, stehen Sie dazu, am besten direkt und unaufgefordert. Als »Neuling« wird man Ihnen eine gewisse Fehlerquote zugestehen. Denn aus Fehlern können Sie schließlich lernen.

  • Kein Feedback einholen
    Wer sein Umfeld nicht auf seine eigene Person und Wirkung abfragt, versäumt unter Umständen, wichtige Korrekturen rechtzeitig vorzunehmen. Prüfen Sie sich kritisch, ob die neue Tätigkeit Ihren Erwartungen und Fähigkeiten entspricht und beurteilen Sie selbst sich und Ihre Leistung. Entsprechen das Unternehmen und die Aufgaben Ihren Erwartungen? Suchen Sie notfalls aktiv das Gespräch Ihrem Vorgesetzten, um ein erforderliches Feedback zu erhalten.


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