Startseite | Kontakt | Suchen | Impressum |
Medienpartner





 


/Bewerbungs-Tipps

Körpersprache

Der Mund: Lächelnd gewinnen

Das Lächeln ist die Königsdisziplin um Sympathien zu gewinnen. Ein natürliches, aufgeschlossenes Lächeln ist der perfekte Türöffner. Genau deswegen empfiehlt es sich jedoch, vorher zu überlegen, wem die Tür geöffnet wird. Denn ist derjenige erst einmal eingetreten, wird es sehr schwierig, ihn taktvoll wieder hinauszukomplimentieren, sprich: den Kontakt wieder zu beenden.

Ein kurzer Blick in die Augen des Gegenübers verschafft die nötige Zeit zu entscheiden, ob man mit ihm in Kontakt treten möchte. Das anschließende Lächeln kann er dann als Einladung verstehen, die konkret nur ihm gilt.

Generell ist auch beim Lächeln auf das Wie und Wann zu achten:

  • Ein stereotypes Dauerlächeln wirkt künstlich, irritierend und selbstgefällig.

  • Ein übertriebenes Lächeln, das alle Zähne zeigt, das so genannte »Piranha-Lächeln«, kann sowohl als Zeichen mühsamer Selbstbeherrschung gewertet werden als auch den Eindruck von Beliebigkeit und Oberflächlichkeit vermitteln. Begleitet wird es dann zumeist mit einem ebenso aufgesetzten Wortschwall: »Ach, meine Liebe, schön, dass Sie auch da sind! Aaach, da ist ja auch…«

  • Ein gequältes, kaum sichtbares Lächeln kann bemüht, ironisch, schadenfroh, überheblich oder unsicher wirken.

  • Wird nur ein Mundwinkel angehoben, signalisiert die Mimik Zynismus oder Arroganz und ein Überlegenheitsgefühl.

  • Der überwiegend geöffnete Mund gilt als ausgesprochen unhöflich und bezeugt einen ausgeprägten Mangel an Selbstkontrolle. Er signalisiert auch unverhohlene Neugier.

  • Ständig zusammengepresste Lippen in Kombination mit nach unten gezogenen Mundwinkeln suggerieren Unzufriedenheit bis hin zur Verbitterung oder den Wunsch nach Distanz.

Die Steigerungsstufe des Lächelns ist das Lachen. Zeigen Sie es nur, wenn Sie tatsächlich höchst amüsiert sind oder sich wirklich sehr freuen. Das »echte« Lachen ist von hochgezogenen Wangen und Fältchen um die Augen begleitet, daher rührt der Ausdruck: »Er lacht über das ganze Gesicht«. Beim aufgesetzten Lachen bewegt sich nämlich nur der Mund; der Rest des Gesichtes verändert sich dagegen nicht. Dies wird vom Gesprächspartner bewusst oder unbewusst wahrgenommen und negativ beurteilt. Vorsicht auch bei häufig gehobenen Mundwinkeln, diese Vorstufe des Lächelns signalisiert zunächst Aktivität, auf Dauer aber auch Abwehr.

Nach oben


Jobs, Stellenangebote sowie Tipps zur Jobsuche und Bewerbung im Video bei JobTV24.de
zum Videochannel
Arbeitgeber im Profil
Wer sie sind.
Wen sie suchen.
Was sie bieten.
asd