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Gewerbliche Berufe

Berufskraftfahrer/in

Berufskraftfahrer/in


Schulische Voraussetzungen

mindestens Hauptschulabschluss

Während der Ausbildung werden die Führerscheine Klasse C und CE erworben. Die Kosten trägt der Ausbildungsbetrieb. Ab welchem Mindestalter man ein Fahrzeug führen darf, erfahren Sie hier.

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsbetriebe

  • Speditionen
  • Transportunternehmen
  • Werksverkehr von Industrie- und Handelsunternehmen
  • Bus- und Reiseverkehrsunternehmen

Aufgaben und Tätigkeiten im Überblick

Berufskraftfahrer/innen im Güterverkehr ...

  • nehmen vom Disponenten oder Fuhrparkleiter den Ladeauftrag entgegen und helfen bei der Beladung
  • kontrollieren die Angaben in den Ladepapieren, ob sie mit der Art der Ladung übereinstimmen
  • achten auf bestmögliche Auslastung des Frachtraums und sichern vorschriftsmäßig die Ladung
  • überprüfen die mitzuführenden Papiere auf Vollständigkeit (z.B. Frachtbrief, Fahrzeugpapiere, Fahrerkarte)
  • legen die Fahrtroute für den Transport fest
  • beachten nationale und internationale Rechtsvorschriften im Straßenverkehr und halten Beförderungsvorschriften ein
  • überprüfen das Fahrzeug und die technische Ausstattung auf Funktionsfähigkeit (z.B. Bremsanlagen, Beleuchtungseinrichtungen, Reifen, Anhänger-, Sattelkupplung)
  • beheben selbstständig kleinere Mängel am Fahrzeug, die vor und während der Fahrt auftreten
  • bedienen den (digitalen) Tachographen im Fahrzeug zur Überprüfung und Dokumentation der gesetzlich vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten
  • behalten die höchstzulässige wöchentliche Lenkzeit von maximal 56 Stunden in der Woche im Blick
  • erledigen Formalitäten bei grenzüberschreitendem Verkehr
  • halten streng die gesetzlich vorgeschriebenen täglichen und wöchentlichen Mindestruhezeiten ein
  • fahren das Fahrzeug wirtschaftlich und Kraftstoff sparend
  • reinigen und pflegen die Fahrzeuge
  • sind kundenorientiert und repräsentieren das Unternehmen beim Kunden

Berufskraftfahrer/innen im Personenverkehr ...

  • bringen Ziel- bzw. Streckenschilder an ihrem Bus an
  • überprüfen Fahrausweise, kassieren Fahrgeld und informieren Fahrgäste über Fahrkarten und -ausweise
  • kontrollieren im Reiseverkehr die Ausstattung der Bordküchen- und toiletten
  • weisen Fahrgäste auf das Einhalten von Vorschriften hin
  • betreuen Fahrgäste nach Unfällen/Zwischenfällen

Schulische Highlights und Eignungsvoraussetzungen

  • Mathematik
  • Deutsch
  • Werken, Technik, Physik

Bewerber/innen sollten außerdem ...

  • körperlich fit sein und anpacken können
  • gerne mit Maschinen und Anlagen umgehen
  • flexibel sein und gerne planen und organisieren
  • bereit sein, länger von zu Hause abwesend zu sein (im Fernverkehr)

Ausbildungsvergütung

Als Auszubildende/r erhält man eine Ausbildungsvergütung, die monatlich gezahlt und tariflich vereinbart wird. Die Höhe hängt von der Branche des Ausbildungsbetriebs und der Region ab und kann stark variieren.

Nicht tarifgebundene Unternehmen (gehören keinem Arbeitgeberverband an, der einen Tarifvertrag abgeschlossen hat), können bis zu 20 Prozent weniger zahlen. Im Einzelfall kann die tatsächlich gezahlte Vergütung deshalb deutlich von der unten aufgeführten durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütung abweichen.

Die folgenden Angaben stammen vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB). Stand: 01.10.2009

Alte Bundesländer

1. Lehrjahr: 597 Euro
2. Lehrjahr: 655 Euro
3. Lehrjahr: 710 Euro

Neue Bundesländer

1. Lehrjahr: 490 Euro
2. Lehrjahr: 532 Euro
3. Lehrjahr: 572 Euro

Freie Ausbildungsplätze

Ausbildungsplätze als Berufskraftfahrer/in finden Sie in unserer bundesweiten und stets aktuellen Lehrstellenbörse. Jetzt bewerben!

» Hier geht es zur Lehrstellenbörse


WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN


Berufsbeschreibung Berufskraftfahrer/in
Quelle: BERUFENET

WERDE-KRAFTFAHRER.de
Informationsportal des Bundesverbands Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL)

Ausbildungsordnung
Die Ausbildungsordnung gibt einen Überblick, welche Fertigkeiten und Kenntnisse in der Ausbildung vermittelt werden. Außerdem informiert sie über Gegenstand und Ablauf der Prüfung.

Rahmenlehrplan
Der Rahmenlehrplan beschreibt die Lernfelder,
die in der Berufsschule behandelt werden.


Perspektiven nach der Ausbildung

Aufstiegsfortbildung

Einen Schritt nach oben auf der Karriereleiter kann man nach der Ausbildung durch eine erfolgreiche Prüfung in einem anerkannten Weiterbildungsberuf machen. Aufstiegsfortbildungen bereiten auf Leitungs- und Spezialfunktionen auf der mittleren Führungsebene vor. Infrage kommt z.B. folgende Qualifizierung:

Wer eine Hochschulzugangsberechtigung besitzt, kann auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Bereich Logistik erwerben. Unter bestimmten Voraussetzungen kann man übrigens auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife ein Studium beginnen. Hierzu gibt es einen neuen Beschluss der Kultusministerkonferenz über den Hochschulzugang für beruflich qualifizierte Bewerber.


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