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Kaufmännische Berufe

Kaufmann/frau für Kurier-, Express- u. Postdienstleistungen

Kaufmann/frau für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen


Schulische Voraussetzungen

Mittlere Reife

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsbetriebe

  • Kurierdienste
    Sie befördern meist nur kleine Sendungen direkt vom Absender zum Empfänger (z.B. Fahrradkuriere). Der Unterschied zu einer Spedition ist, dass Kuriere nicht linienmäßig  - z.B. täglich Hamburg-München - verkehren. Bei ihnen kommt es auf die Schnelligkeit des Transports an.
  • Express- und Paketdienste
    Sie stellen durch hohe Standardisierung und Automatisierung ihrer Dienstleistungen die schnelle Beförderung von Sendungen national und international sicher. Außerdem gibt es größen- und gewichtsmäßige Beschränkungen.
  • Postdienste
    Sie sind staatliche (Deutsche Post) oder privatwirtschaftliche Unternehmen, die Briefe befördern und zustellen.

Aufgaben und Tätigkeiten im Überblick

Kaufleute für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen ...

  • planen und organisieren den Transport und den Umschlag von Sendungen sowie ergänzende logistische Leistungen für Unternehmen und Privathaushalte
  • informieren und beraten Kunden über Versandformen, berechnen Preise und Entgelte
  • nehmen Paket- und Postsendungen am Schalter entgegen
  • nehmen Aufträge telefonisch entgegen, erstellen Angebote und schließen Verträge ab
  • planen Fahrtrouten und Logistikketten, passen sie ggf. an und überwachen sie
  • disponieren Personal und Transportmittel entsprechend der Auftragslage
  • stellen Frachtpapiere aus und kümmern sich um die Nachbearbeitung
  • nehmen Reklamationen und Nachforschungsanträge entgegen und bearbeiten sie
  • verbuchen Ein- und Ausgänge von Rechnungen und erstellen Kassenabrechnungen
  • bearbeiten Schadens-, Haftungs- und Versicherungsfälle
  • bearbeiten personalwirtschaftliche Fragen
  • beobachten Märkte und Zielgruppen und wirken an der Weiterentwicklung des Dienstleistungsangebots im Unternehmen mit
  • entwickeln Marketing- und Vertriebsmaßnahmen und setzen sie um
  • erstellen Kosten- und Ertragsrechnungen, führen Kalkulationen durch und wirken am Jahresabschluss und beim Controlling mit

Schulische Highlights und Eignungsvoraussetzungen

  • Mathematik
  • Deutsch
  • Englisch
  • Informatik

Bewerber/-innen sollten außerdem ...

  • kontaktfreudig sein und Spaß am Umgang mit Menschen haben
  • flexibel sein und gerne planen und organisieren
  • auch bei Stress einen kühlen Kopf bewahren

Ausbildungsvergütung

Als Auszubildende/r erhält man eine Ausbildungsvergütung, die monatlich gezahlt und tariflich vereinbart wird. Die Höhe hängt von der Branche des Ausbildungsbetriebs und der Region ab und kann stark variieren.

Nicht tarifgebundene Unternehmen (gehören keinem Arbeitgeberverband an, der einen Tarifvertrag abgeschlossen hat), können bis zu 20 Prozent weniger zahlen. Im Einzelfall kann die tatsächlich gezahlte Vergütung deshalb deutlich von der unten aufgeführten tariflichen Ausbildungsvergütung abweichen.

Die folgenden Angaben zur tariflichen Ausbildungsvergütung beziehen sich auf den Tarifbereich der Deutschen Post AG und stammen aus dem WSI-Tarifhandbuch 2009.

Alte und neue Bundesländer

1. Lehrjahr: 647 Euro
2. Lehrjahr: 720 Euro
3. Lehrjahr: 794 Euro

Freie Ausbildungsplätze

Ausbildungsplätze als Kaufmann/frau für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen finden Sie in unserer bundesweiten und stets aktuellen Lehrstellenbörse. Jetzt bewerben!

» Hier geht es zur Lehrstellenbörse



WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN


Berufsbeschreibung KEP-Kaufmann/frau
Quelle: BERUFENET

Bilder zur Ausbildung
Quelle: BERUFENET (ggf. 2 x klicken)

Ausbildungsverordnung
Die Ausbildungsverordnung gibt einen Überblick, welche Fertigkeiten und Kenntnisse in der Ausbildung vermittelt werden. Außerdem informiert sie über Gegenstand und Ablauf der Prüfung.

Rahmenlehrplan
Der Rahmenlehrplan beschreibt die Lernfelder,
die in der Berufsschule behandelt werden.


Perspektiven nach der Ausbildung

Aufstiegsfortbildung

Einen Schritt nach oben auf der Karriereleiter kann man nach der Ausbildung durch eine erfolgreiche Prüfung in einem anerkannten Weiterbildungsberuf machen. Aufstiegsfortbildungen bereiten auf Leitungs- und Spezialfunktionen auf der mittleren Führungsebene vor. Infrage kommen z.B. folgende Qualifizierungen:

Wer eine Hochschulzugangsberechtigung hat, kann auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Bereich Logistik erwerben. Unter bestimmten Voraussetzungen kann man übrigens auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife ein Studium beginnen. Hierzu gibt es einen neuen Beschluss der Kultusministerkonferenz über den Hochschulzugang für beruflich qualifizierte Bewerber.


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