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Körpersprache: Kommunikation der Sinne

Körpersprache


Autor:
Jürgen Hesse/Hans Christian Schrader
Mit freundlicher Untersützung durch das Büro für Berufsstrategie.

Wenn Menschen zusammenkommen, reden sie miteinander – und das sogar, wenn kein Wort fällt. Die Forschung geht davon aus, dass Gefühle wie Glück, Angst, Überraschung, Trauer, Zustimmung und Enttäuschung bei jedem Menschen nonverbale Körpersignale hervorrufen. Diese Signale verstärken und begleiteten das gesprochene Wort, existieren jedoch auch nonverbal.

Wissenschaftlich ist erwiesen, dass wir den Auftritt eines Menschen zu 55 Prozent aufgrund von Körpersprache und Körperausdruck bewerten. Zu 38 Prozent ergänzen die Nuancen in der Stimme unseren ersten Eindruck. Lediglich 7 Prozent einer Botschaft werden anhand des gesprochenen Wortes beurteilt. Nicht minder überraschend: Für diese Einschätzung braucht der Gesprächspartner vom ersten Blickkontakt an weniger als 5 Sekunden. Das verdeutlicht, wie wichtig Kenntnisse über die Signale des Körpers sind.

Ein reflektierter und bewusster Umgang mit Körpersprache bietet auch beruflich zahlreiche Vorteile. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Körpersprache hilft, den »Auftritt« bei Bewerbungen und Verhandlungen erfolgreicher zu gestalten. Auf der anderen Seite ist es ungemein nützlich, wenn Sie körperliche Signale von Mitarbeitern, Kunden oder Vorgesetzten richtig interpretieren. Denn so können Sie Situationen besser einschätzen und passend reagieren.

Es gilt die Körpersprache zu »entschlüsseln« und sie gezielt einzusetzen. So kann es auch ohne jegliches verbales Zutun gelingen eine bestimmte Einstellung oder Botschaft zu transportieren. Die gesendeten Signale prägen das Bild, das jemand von einer Person bekommen soll. Sympathie erzeugt man beispielsweise am einfachsten durch eine offene Körperhaltung und ein Lächeln. Dies signalisiert: »Ich bin vertrauenswürdig und interessiert an diesem Kontakt.« Vertrauen erweckend ist es auch, Tonfall, Gestik und Mimik dem Gegenüber anzupassen. Dies fördert das Gefühl der Gemeinsamkeit.

Während das Lächeln ein universales Körpersignal ist, gibt es auch Codes, die regional- oder kulturspezifisch sind. Bei Auslandsaufenthalten empfiehlt es sich daher zu überprüfen, ob bekannte Gesten auch in diesem kulturellen Umfeld Gültigkeit haben.

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