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Praxispartner finden

Praktische Tipps für die Ausbildungsplatzsuche

Duales Logistikstudium - Praxispartner finden


Die Eintrittskarte für ein duales Studium ist der Abschluss eines Ausbildungsvertrages mit einem Unternehmen. Dieses wiederum muss Ausbildungspartner einer Berufsakademie (BA) oder Fachhochschule (FH) sein. Es ist also gar nicht so einfach, eine Firma zu finden, die entsprechende Praxisplätze für die Ausbildung anbietet. Bei der Suche ist also viel Eigeninitiative gefragt. Hier einige Tipps, wie man ein Partnerunternehmen findet.

1. Studiengangseiten durchforsten 

Als erstes sollten Sie die Internetseiten der Berufsakademien und Fachhochschulen durchforsten, die ein duales Logistikstudium anbieten. Auf den Studiengangseiten findet man in der Regel Listen mit kooperierenden Partnerfirmen. Häufig sind in diesen Firmenlisten auch die Ansprechpartner mit Telefon-Nr. und eMail-Adresse genannt. Hat man ein Unternehmen ins Auge gefasst, bei dem man gerne arbeiten möchte, sollte man sich am besten direkt informieren, ob es noch freie Ausbildungs- bzw. Praktikantenplätze gibt. Wenn ja, heißt es Tempo und ab mit der Bewerbung in den Briefkasten. Denn Bummeln ist bei der Bewerbung nicht angesagt. Auch andere Interessenten verlassen sich auf diese Quelle. Die Konkurrenz ist groß und hart.

Tipp: Unter dem Menüpunkt »Duale Studienangebote« finden Sie eine Übersicht aller Berufsakademien und Fachhochschulen, die duale Logistikstudiengänge anbieten. Von dort aus gibt es auch eine direkte Verlinkung zu den Partnerfirmen der BAs/FHs.

2. Karriereseiten der Unternehmen

Aktuelle Ausbildungsplätze findet man natürlich auch auf den Karriereseiten der Firmen im Internet. Aber auch Praktikumsplätze können mitunter in einen Praxisplatz für ein duales Logistikstudium umgewandelt werde. Doch was macht man, wenn die Firma das duale Studienmodell gar nicht kennt? In diesen Fällen können schlagkräftige Argumente helfen, welche Vorteile sich aus einer Zusammenarbeit mit einer Berufsakademie oder Fachhochschule ergeben.

Mit diesen Argumenten kann man potenzielle Ausbildungsbetriebe überzeugen:

  • Als Unternehmen sucht man sich den Studierenden selbst aus. Wer geeignet ist, entscheidet allein der Personalchef.
  • Die Zugangsvoraussetzung Abitur oder Fachhochschulreife sichert eine anforderungsgerechte Ausbildung (ein schlagkräftiges Argument, da viele Firmen über eine mangelnde Qualität der Bewerbungen klagen).
  • Als Studierender arbeitet man von Anfang an im Betrieb mit und lernt das erworbene theoretische Wissen in der Praxis anzuwenden, oder umgekehrt, praktische Erfahrungen in das Studium einzubringen.
  • Die im dreimonatigen Rhythmus wechselnden Theorie- und Praxisphasen sind problemlos in den Betriebsablauf  zu integrieren. Die Theorie- und Praxisblöcke sind inhaltlich aufeinander abgestimmt und bauen aufeinander auf. So wird ein hoher Lernerfolg garantiert.
  • Die Praxisnähe des Studiums gewährleisten Dozenten, die zum Teil aus der Praxis kommen oder umfassende Erfahrungen in der Wirtschaft gesammelt haben.
  • Als Unternehmen hat man ein Mitspracherecht, wie Ausbildung und Prüfung gestaltet werden sollen.
  • Als Studierender identifiziert man sich mit seiner Ausbildungsfirma und ist hochmotiviert.
  • Sollen Studierende später übernommen werden, müssen sie nicht mehr eingearbeitet werden. Sie kennen die betrieblichen Strukturen und Abläufe und sind von Beginn an  voll einsetzbar.

3. Jobbörsen und Karrieremessen

Eine andere gute Möglichkeit, direkt mit Firmenvertretern Kontakt aufzunehmen, sind regionale oder überregionale Jobbörsen und Karrieremessen. In einigen Regionen Deutschlands, z.B. in Hamburg, Bremen oder auch im Ruhrgebiet, gibt es spezielle Logistik-Jobbörsen. Auch einzelne Logistikinitiativen und Logistikverbände veranstalten regelmäßig Karriereveranstaltungen. Hinweise zu aktuellen Terminen finden Sie regelmäßig auf dieser Seite.

4. Arbeitsagenturen und Lehrstellenbörsen

Hat man noch nicht genügend Firmenadressen gesammelt, kann sich auch der Weg zur Ausbildungsberatung der örtlichen Arbeitsagentur oder zum Berufsinformationszentrum (BIZ) lohnen. Auch manche Industrie- und Handelskammern (IHKs) veröffentlichen im Internet in Lehrstellenbörsen freie Ausbildungsplätze.

Abschließender Tipp: Die Nachfrage nach dualen Studienplätzen ist immer noch größer als das Angebot. Man tut also gut daran, sich sorgfältig auf eine Bewerbung vorzubereiten. Denn viele Firmen wollen ja nicht nur irgendeinen befristeten Ausbildungs- oder Praktikantenvertrag abschließen. Sie suchen Mitarbeiter, die lang- oder zumindest mittelfristig bei ihnen arbeiten werden.

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN


Beispiel eines Ausbildungsvertrags
Was in einem Ausbildungsvertrag üblicherweise vereinbart wird - dokumentiert am Beispiel der Dualen Hochschule Heidenheim


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